Stefan Blankertz, "Das libertäre Manifest. Über den Widerspruch zwischen Staat und Wohlstand"
Blankertz zeigt auf, wohin Staatsgläubigkeit führen kann. Ein Buch gegen den Mainstream-Etatismus.
In diesem Buch stellt der Soziologe Blankertz eine provozierende und zugleich stichhaltig begründete These vor: Der Staat ist nicht der wohlmeinende Beschützer von Recht und Ordnung, sondern selbst ein Rechtsbrecher und richtet sich damit gegen die Interessen seiner Bürger. Dies gilt nicht nur für Diktaturen, sondern auch für unsere demokratische geordnete Gesellschaften. Sehr detailiert und auch für den Laien nachvollziehbar zeigt der Autor auf, wie der Staat die Probleme, die er zu beseitigen verspricht, selbst schafft und verstärkt - von Gewalt über Armut bis hin zu zwischenmenschlicher Kälte und dem Gegenteil jeder Form von Solidarität. Die Schlußfolgerung: Mehr Menschlichkeit und Solidarität kann nur durch weniger Staat und Bürokratie erreicht werden! Das "Libertäre Manifest" greift die gerade im angelsächsischen Raum seit vielen Jahren diskutierten radikal-liberalen Positionen des libertären Denkrichtung auf und entwickelt sie an einigen Stellen weiter. Es ist eine spannende Lektüre für alle, die auf der Suche nach einer Alternative zum herrschenden Einerlei in der Politik sind und sich mit dem politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Status Quo nicht mehr zufrieden geben wollen. Als Einstiegslektüre für einen politisch interessierten wahren Liberalen sehr gut geeignet.
Literaturangabe:
Stefan Blankertz, Das libertäre Manifest. Über den Widerspruch zwischen Staat und Wohlstand, Norderstedt 2002.