Personal tools
You are here: Home Publications Buchempfehlungen Edgar L. Gärtner: Öko-Nihilismus
Document Actions

Edgar L. Gärtner: Öko-Nihilismus

Der Hydrobiologe und Umweltjournalist rechnet auf 300 Seiten mit historischem Weitblick und philosophischen Argumenten mit der politischen Ökologie ab.

Der libertäre Geist, Edgar L. Gärtner, setzt sich teilweise polemisch aber daher um so mutiger jenseits der political correctness mit der Umweltpolitik der letzten Jahrzehnte auseinander. Ein wirklich lesenswertes Buch wieder dem Main-Stream, das zum Denken anregt.  Der Begriff des Nihilismus im Titel soll dabei nicht wirklich wörtlich genommen werden. Vielmehr soll er provozieren.

Bezeichnend ist dabei folgende Textpassage:

"Gesetzt, die Bedrohung unserer globalen Lebensbedingungen seien so ernst, wie es von interessierter Seite dargestellt wird: Warum soll dann die Gesellschaft als Ganzes mit einer einzigen Strategie experimentieren, wo es doch – unter einem evolutionären Blickwinkel – eher darauf ankäme, Überlebensrisiken durch mehr individuelle Freiräume für unterschiedliche Antworten, für das Durchspielen verschiedener Strategievarianten zu minimieren? Andernfalls hätten diejenigen nicht Unrecht, die behaupten, Beten sei hilfreicher (und billiger!) als Experimentieren. Mit anderen Worten: Eine Politische Ökologie, die sich auf Darwin statt auf die "Physico-Theologie" bezöge, landete eher bei Friedrich August von Hayek, wenn nicht gar bei Hans-Hermann Hoppe als beim Club of Rome, bei Greenpeace, beim IPCC, bei nationalen Nachhaltigkeitsräten oder bei lokalen "Agenda-Initiativen" (S. 115 f.).

Werk: Edgar L. Gärtner (2007): Öko-Nihilismus. Eine Kritik der Politischen  Ökologie.

« February 2012 »
Su Mo Tu We Th Fr Sa
1234
567891011
12131415161718
19202122232425
26272829
 

This site conforms to the following standards: