Ludwig von Mises - Ein Portrait
Sein Leben und sein Werk
Eckdaten
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Leben
Ludig Edler von Mises wurde am 29. September 1881 als Sohn seiner jüdischstämmiger Eltern in Lemberg (Österreich-Ungarn) in der heutigen Ukraine als ältester von drei Söhnen geboren. Einer seiner Brüder starb noch als Kind. Sein Bruder Richard war ein bekannter Mathematiker. Er starb im Jahr 1953. Der Vater von Ludwig von Mises wurde am Polytechnicum in Zürich ausgebildet und arbeitete im Österreichischen Eisenbahnministerium. Den Adelstitel seines Familiennamens stammte aus der Zeit von Kaiser Franz Joseph I, der seinen Urgroßvater Mayer Rachmiel Mises in den erblichen Adelsstand erhob.
Zunächst besuchte Mises eine private Grundschule. Seine Familie siedelte später nach Wien über, wo sein Vater 1903 starb. Nach seinem Abitur am Akademischen Gymnasium Wien 1900 nahm Mises ein Studium der Rechtswissenschaft auf; damals die einzige Möglichkeit Volkswirtschaftslehre (Ökonomie) zu studieren. Aus seinem damaligen Jahrgang sollten außergewöhnliche Laufbahnen entspringen. Unter seinen Komilitonen waren nämlich Joseph-Alois Schumpeter, Otto Bauer, Emil Lederer, Rudolf Hilferding, Karl Pribram und Felix Somary. 1906 schloss er dann mit der Dissertation ab.
Nach seiner Promution unterrichtete er an der Wiener Handelsakademie für Mädchen, arbeitete an der Handelskammer Wien als Leiter der Finanzabteilung und absolvierte seinen Wehrdienst in Form eines Kompensationsdienstes von dreimal vier Wochen innerhalb von drei Jahren und schloss diesen im Jahr 1910 ab. Zwischen 1904 und 1914 besuchte er außerdem das Seminar von Eugen von Böhm-Bawerk an der Universität Wien.
Als der Erste Weltkrieg ausbrach wurde er wieder in den Militärdienst einberufen. Im Sommer 1914 verlies er Wien mit dem selben Zug, der ihn eigentlich zu einem Seminar nach Silesia bringen sollte, wo er unterrichte sollte. Er diente als Hauptmann der Artillerie an der Ostfront in der österreich-ungarischen Armee in den karpaten, Russland, Ukraine und auf der Insel Krim. Während der Endphase des Krieges arbeitete er an ökonomischen Problemen im Hauptquartier in Wien.
Bereits ab 1913 lehrte er als unbezahlter Privatdozent, nach dem Krieg ab 1918 bis 1934 als Außerordentlicher Professor an der Universität Wien. Zusätzlich leitete er von 1918-1919 an der Exportakademie (Hochschule für Welthandel) Seminare für Offiziersdienstgrade zur Wiedereingliederung in den Zivildienst. Von 1918-1920 war er zusätzlich Direktor am österreichischen Abrechnungsamt. Außerdem nahm er 1918 seine Arbeit an der Handelskammer bis 1938 wieder auf. Zu dieser Zeit unterstützte er das Fortbestehen der Nationalökonomische Gesellschaft durch die Herausgeberschaft der vierteljährichen "Zeitschrift für Nationalökonomie".
Im Jahre 1920 (bis etwa 1933) institutionalisierte Mises sein berühmtes Privatseminar, das an den Freitag Abenden statt fand und aus Dissertationsstundenten sowie weiteren geladenen Gästen bestand. Etwa zur selben Zeit (1918 bis 1933) war er ein aktives Mitglied des Vereins für Socialpolitik. Die Unterstützung der Laura Spelman Foundation (Rockefeller Foundation) ermöglichte ihm 1926 eine Forschungs- und Vortragsreise durch die Vereinigten Staaten mit Stationen an den amerikanischen Universitäten. Bedeutend war ein Jahr später die Etablierung des Österreichischen Instituts für Konjunkturforschung von Ludwig von Mises, wo er bis 1938 ausführender Vizepräsident war. Friedrich August von Hayek war sein "Assistent der Geschäftsführung", ehe dieser nach London emigrierte. Danach übernahm Oskar Morgenstern dessen Aufgaben.
Eine weitere bedeutende Forschungsreise, wiederum in die Vereinigten Staaten, übernahm er 1931 im Auftrag des Congress of the international Chambers of Commerce, ehe er ab 1934 dann am Institut Universitaire de Hautes Études International Genf als Professor für Internationale Wirtschaftsbeziehungen bis 1940 unterrichtete. Zu dieser Zeit war Ludwig von Mises einer der angesehensten Wirtschaftsberater der Regierung von Österreich. Daher behielt er auch seine Beratertätigkeit über die Österreichische Handelskammer im Teilzeitverhältnis bei, bis Hitler im Jahr 1938 Österreich an Deutschland anschloss. Am 6. Juli desselben Jahres heiratete er in Genf Margit Sereny (geb. Herzfeld). Ein Jahr zuvor starb seine Mutter in Wien.
Als Visiting Professor übernahm er 1942 zunächst in Mexiko eine Zweimonatsstelle an der Universidad Nacional de Mexico, Escuela Nacional de Economia, nachdem er von Genf aus im Jahr 1940 in die Vereinigten Staaten emigrierte, wo er von 1945 bis 1969 an der New York University als Professor unterrichtete. 1946 erhielt er die amerikanische Staatsbürgerschaft. Im selben Jahr wurde Mises Mitglied der Economic Principle Comission. Aus heutiger Sicht ist auch die Gründung der Mont Pèlerin Society im Jahre 1947 mit Ludwig von Mises von großer Bedeutung.
Während seines Wirkens in den Vereinigten Staaten war Mises von 1946 bis 1973 Berater der Foundation for Economic Education Inc. sowie von 1954 bis 1955 Berater bei der National Association of Manufacturers. Weitere Forschungsreisen führten ihn in dieser Zeit nach Mexiko (Escuela de Economía 1946 und 1949), Peru (Peru-Tour auf Einladung der Zentralbank 1950) sowie Argentinien (Centro de Difusión de la Economia Libre in Buenos Aires 1959).
Später konnte er zahlreiche Ehrungen entgegen nehmen. So feierte die Universität Wien im Jahre 1956 das 50jährige Jubiläum seiner Promotion. Die Festschrift gab Mary Sennholz heraus. 1957 erhielt Ludwig von Mises den Distinguished Service Award of the Fellowship of Former Overseas Rotarians und erhielt die Ehrendoktorwürde des Grove City College in Pennsylvania. Im Jahre 1962 erhielt Mises das Österreichische Ehrenzeichen für Wissenschaft und Kunst für seine Tätigkeit als Multiplikator und Gelehrter und seine interational anerkannte Arbeit in den Wirtschaftswissenschaften. 1963 folgte der Ehrendoktortitel der New York University für seine Philosophie des freien Marktes und seine Unterstützung einer freien und offenen Gesellschaft. 1964 folgte der Ehrendoktor der Universität Freiburg im Breisgau und schließlich 1969 die Auszeichnung der American Economic Association zum "Distinguished Fellow" des Jahres.
Von 1965-1971 unterrichtete Mises zusätzlich an der Plano-Universität (Texas). Zu seinem 90. Geburtstag folgte die Festschrift "Toward Liberty: Essays in Honor of Ludwig von Mises on the Occasion of his 90th Birthday". Ludwig von Mises starb im Alter von 92 Jahren am 10. Oktober 1973 im St. Vincent´s Hospital in New York.
Lehre und Werk
Übersicht
Ludwig von Mises (1881-1973) beschäftigte sich in seinem wissenschaftlichen Wirken vor allem mit den drei Gebieten:
- Methodologie ("Human Action")
- Geldtheorie ("Theorie des Geldes und der Umlaufmittel")
- Probleme sozialistischer Wirtschaftssysteme ("Socialism" und "Burocracy")
Regressionstheorem
Am Beginn seines wissenschaftlichen Wirkens formulierte er in Anlehnung an Carl Menger eine österreichische Geldtheorie. Neu war seine kausale Erklärung des Geldwertes im Regressionstheorem, die nicht auf einem Gleichgewichtsmodell oder einer Konventionstheorie durch staatlichen Zwang oder Vertragsbeziehungen fußte. So ist Geld in seiner Geldwesenslehre in erster Linie ein normales Tauschgut, dessen Ursprung im Bereich der Realgüter (Tauschgüter) zu suchen ist und dadurch Rohstoffcharakter aufweist. So lehnt bereits Menger (1873) die Konventionstheorie des Geldes ab. Vielmehr war er der Meinung, dass Geld weniger eine Erfindung und legislative Konstruktion ist, sondern eine freiwillige und spontane Entdeckung auf freien Märkten darstellt. Ludwig von Mises zeigte später in seinem .Geld-Regressions-Theorem. aprioristisch-deduktiv, dass Geld als handelbare Ware entstanden sein muss: So werde die aktuelle Geldnachfrage bestimmt durch die gestrige Kaufkraft und diese wiederum von der vorgestrigen usw. Vollzieht man diesen endlichen Regress immer mehr in die Vergangenheit zurück, so gelangt man zu einem Zeitpunkt, an dem Geld noch nicht Geld gewesen sein kann, sondern Ware. Der Wert dieser Ware muss sich dann durch Angebot und Nachfrage gebildet haben, wodurch sie ihre aktuelle Kaufkraft erhalten haben muss. Daher führt der .älteste Geldwert [...] auf den Warenwert des Geldstoffes zurück. [...] [Aber nicht] nur Nachfrage und Angebot zu industriellen Zwecken, sondern auch Nachfrage und Angebot zum Tauschmitteldienst beeinflussen den Wert des Goldes von dem Augenblick an, da man begonnen hatte, das Gold als Geld zu gebrauchen.. Papiergeld könne deshalb seine Funktion auf Dauer nicht ausüben, sondern in erster Linie Edelmetallstandards.
Evolutorische Geldtheorie
Zusätzlich betont man in der evolutorischen Geldtheorie, dass es kein stabiles Geld geben könne. Produkt- und Proszessneuheiten sind auch beim Gut Geld dafür verantwortlich, dass keine statischen Situationen eintreten. Der Preisindex ist dabei kein verlässliches Instrument zur Messung des Geldwertes. In dieser Terminologie ist Inflation streng wissenschaftlich, abweichend vom üblichen Sprachgebrauch, eine Erhöhung des Geldumlaufs. Als Inflation bezeichnet man daher entgegen der allgemeinen Index-Definition, eine .Vermehrung der Geldmenge [...], der keine entsprechende Steigerung des Geldbedarfs [...] gegenübersteht. (Mises 1924, S. 224) oder vereinfacht als Geldmenge pro Produktionseinheit. Mises selbst vermeidet den Begriff .Inflation. wegen der Doppeldeutigkeit. So sieht er keine Möglichkeit, den .inneren objektiven Tauschwert des Geldes zu messen., und spricht den Indexmethoden der Inflationsmessung die Wissenschaftlichkeit ab. Mises (1979, S. 58.63) betont zusätzlich, dass während dem .Inflationsprozess. unterschiedliche Gruppen in verschiedener Weise zu unterschiedlichen Zeitpunkten betroffen sind, wodurch manche mehr, manche weniger von Inflation profitieren. Preise steigen demnach niemals simultan. Vielmehr steigen sie durch einen kaskadenartigen Prozess, der sich von der Schöpfung des Geldes bis zum Konsumenten über viele Zwischenstationen vollzieht. Zusätzlich warnt er vor den Folgen einer diesbezüglichen Abhängigkeit von Regierungs-einflüssen.
Konjunkturtheorie
Die Konjunkturtheorie der Austrian Economics baut unmittelbar auf der oben beschriebenen Geldtheorie auf. Zusätzlich wurden Ansätze von Knuth Wicksell und Eugen von Böhm-Bawerk (1851.1914) integriert. Wicksell, der nicht als Vertreter der Österreichischen Schule anzusehen ist und in der modernen Geldtheorie als .Erfinder. der geldpolitischen Zinssteuerung propagiert wird, hatte seine Ideen wohl doch aus der Donaumetropole, als er in Wien Vorlesungen von Carl Menger besuchte.
Die Grundannahme ist, dass eine Volkswirtschaft einer ständigen Dynamik unterliegt, bei der sich die Kaufkraft des Geldes, also das Verhältnis zwischen Nominal- und Realeinkommen, aus dem Verhältnis der Verwendung des Geldeinkommens in Sparen und Konsum ergibt und ständigen Verschiebungen unterworfen ist. Diese Schwankungen ergeben sich durch das variable Verhältnis zwischen .Geldzins. (.Marktzins.; heute: administrierter Notenbankzins) und dem .natürlichen. Zins (Ertrag aus neu gebildetem Kapital). In seiner monetären Konjunkturtheorie zeigt Mises (1928), dass (1928), dass künstliche Zinssätze, die unter diese .natürliche Zeitpräferenzrate. sinken, inflatorische Bankkredite und schließlich Fehlinvestitionen auslösen, die zu einem künstlichen inflationistischen. (Aktien-)Boom führen. Dies geschieht immer dann, wenn unvorhergesehene Goldzuflüsse oder expansive Geldpolitik zu Verwerfungen in der Zeitpräferenz zwischen Kapital- und Konsumgütern, zu einer Verlängerung der Produktionsumwege führen. Dieser wird, so die damalige Lehre im Kontext eines Goldstandard, früher oder später durch ein Leistungsbilanzdefizit in Folge eines Goldabflusses liquidiert, worauf eine Kreditkontraktion und ein Zusammenbruch der Banken folgen. Dieser Bereinigungsprozess vollzieht sich so lange, bis das natürliche Verhältnis zwischen Konsum und Investition wieder hergestellt ist und stellt ein notwendiges und gesundes Ereignis dar.
Liberalismus
Die libertäre Grundhaltung Ludwig-von-Mises wird erstmals in seinem 1922 veröffentlichten Werk "Gemeinwirtschaft" ersichtlich. Dort setzte er sich mit den Allokationsproblemen in einer sozialistischen Ordnung auseinander. Vor allem das Fehlen von Privateigentums führe dazu, dass keine Marktpreise existieren und so effizientes Wirtschaften nicht möglich mache. Sein Schluss: der Kapitalismus ist der einzige Weg für Wohlstand und soziales Wirtschaften. Aber nicht nur in der sozialistischen Ordnung sieht er Ineffizienzen, sondern in allen staatlich interventionistischen Maßnahmen, was er als "Destruktionismus" bezeichnete.
Diese Grundposition erweitert er in seinen späteren Werken "Socialism" und "Burocracy".
Praxeologie
Seine Lehre von den Erfahrungslehren (Praxeologie=Wissenschaft vom Handeln), welche die erkenntnistheoretische Grundlage zu allen wirtschaftswissenschaftlichen und sozialen Problemen vereinigt hat Ludwig von Mises in seinem Werk "Nationalökonomie: Theorie des Handelns und Wirtschaftens" dargelegt. Nahezu das gesamte Werk ist von diesem rein axiomatischen Ansatz durchzogen, der von Immanuel Kant beeinflusst wurde.
Dabei werden auf der Grundlage einiger synthetischer a priori erkennbarer Axiome und Theoreme weitere Sätze deduktiv als wahr abgeleitet. Vor allem hält Ludwig von Mises Beweise oder Widerlegung seiner Axiome, die auf Erfahrungen beruhen, erkenntnistheoretisch für unmöglich. Die Realität sei dafür viel zu komplex, um den jeweils entscheidenden interessanten Einflussfaktor isoliert zu betrachten. Die Zielgerichtetheit des menschlichen Handelns ist für Mises dabei das wichtigste Axiom in der Ökonomie. Allerdings versteht er darunter nicht die alleinige Maximierung vorgegebener Ziele. Vielmehr soll auch der Prozess der Zielsuche und Zielfindung maximiert werden, weil das menschliche Verhalten ebenfalls immer unternehmerisch ist.
Ludwig von Mises wendet sich damit einerseits, hierin einig mit Karl R. Popper, gegen den in Deutschland zu seiner Zeit vorherrschenden Historizismus der Historischen Schule, von der er sich schon früh abwendete; andererseits gegen die Simplifizierung wirtschaftlicher Zusammenhänge durch moderne ökonomische Ansätze wie die Spieltheorie, die statistische und ökonometrische Verfahren oder mathematischer (Gleichgewichts-)Modelle wie sie im Keynesianismus oder der Neoklassik vertreten werden.
Kritik
Ludwig von Mises hat sowohl der Geldtheorie, dem Liberalismus als auch der ökonomischen Methodologie mehrere entscheidende Meilensteine auf den Weg gegeben. Dennoch wird sein Wirken vom Gros der Wirtschaftswissenschaftler nicht zur Kenntnis genommen. Auch wenn seine Geld- und Konjunkturtheorie in den 1920ern im deutschen Sprachraum fast unwidersprochen als allgemeine Lehrmeinung akzeptiert wurde, verloren sich diese durch die "Keynesianische Revolution" im Interventionismus.
Auch seine erkenntnistheoretische A-Priori-Grundausrichtung macht es in den Augen vieler Ökonomen schwer, mit seinen Lehrmeinungen in einen Dialog einzutreten. Die Meinung von Milton Friedman sowie Karl R. Popper dazu wurde von Adolf Rasch sehr anschaulich zusammengefasst: „Wir können uns anschreien, wir können streiten … aber letzten Endes gibt es keinen Ausweg außer sich zu bekämpfen, zu sagen‚ du hast unrecht und ich habe recht!"
Schließlich entfernte sich zum Ende seines Lebens auch sein Schüler Friedrich August von Hayek von Mises, wendete sich Karl Poppers Kritischem Rationalismus zu und relativierte den dann von Mises an den Tag gelegten Dogmatismus gegenüber staatlichen Maßnahmen.
Bibliographie
1912 „Theorie des Geldes und der Umlaufsmittel“ Erste wichtige geldtheoretische Ausarbeitung.
nach 1918 Nach dem ersten Weltkrieg half Ludwig von Mises der Nationalökonomischen Gesellschaft (Economic Society) fortzubestehen und fungierte als Herausgeber der vierteljährlichen „Zeitschrift für Nationalökonomie“.
1919 „Nation, Staat und Wirtschaft: Beiträge zur Politik and Geschichte der Zeit“
1920. „Die Wirtschaftsrechnung im sozialistischen Gemeinwesen“ veröffentlicht im Archiv für Sozialwissenschaft und Sozialpolitik (1920).
1919-1933 Aktives Mitglied im Verein für Sozialpolitik
1922 „Die Gemeinwirtschaft: Untersuchungen über den Sozialismus“
1923 „Die geldtheoretische Seite des Stabilisierungsproblems”
1924 „Theorie des Geldes und der Umlaufsmittel“ (zweite Auflage)
1927 „Liberalismus” (die erste englische Übersetzung wurde 1962 veröffentlicht)
1928 “Geldwertstabilisierung and Konjunkturpolitik”
1929 „Kritik des Interventionismus: Untersuchungen zur Wirtschaftspolitik und Wirtschaftsideologie der Gegenwart”
1931 „Die Ursachen der Wirtschaftskrise: Ein Vortrag”
1932 “Die Gemeinwirtschaft” (zweite deutsche Auflage)
1933 “Grundprobleme der Nationalökonomie” (“Epistemological Problems of Economics”).
1934. Englische Übersetzung von „Theorie des Geldes und der Umlaufsmittel“: „The Theory of Money and Credit“.
1936 Englische Übersetzung von „Die Gemeinwirtschaft“: „Socialism“
1940 „Nationalökonomie: Theorie des Handelns und Wirtschaftens”
1940 Fertigstellung von “Interventionism: An Economic Analysis” wurde erst 1998 veröffentlicht
1940-1944. Fertigstellung von “Notes and Recollections”. Veröffentlicht postumus 1978.
1944 “Omnipotent Government: The Rise of the Total State and Total War”
1944 “Bureaucracy”
1947 “Planned Chaos.”
1949 “Human Action: A Treatise On Economic”
1951 “Socialism”, neue englische Ausgabe mit “Planned Chaos”(1947) als Epilog.
1952 “Planning for Freedom: And other Essays and Addresses”. Weitere Auflagen in den Jahren 1962, 1974 und 1980.
1953 “The Theory of Money and Credit”, neue englische Auflage mit dem Aufsatz "Monetary Reconstruction."
1956 “The Anti-Capitalistic Mentality”
1957 “Theory and History”
1959 Sechs Vorlesungen am Center for the Study of Freedom (Argentinien). Postum veröffentlicht “Economic Policy: Thoughts for Today and Tomorrow” (1979).
1960 Englische Übersetzung von “Grundprobleme der Nationalökonomie“:„Epistemological Problems of Economics“.
1962 “The Ultimate Foundation of Economic Science”
1962 Englische Übersetzung von “Liberalismus” (“Liberalism”)] mit dem Title “The Free and Prosperous Commonwealth”
1963 Zweite Auflage von „Human Action“
1966 Dritte Auflage von “Human Action”
1971 Festschrift zu Ehren Mises 90. Geburtstag: “Toward Liberty: Essays in Honor of Ludwig von Mises on the Occasion of his 90th Birthday”.