23. Mai 2006: Thomas Rudolf eröffnet das LvM-Forum in Bayreuth
Die Österreichische Schule der Nationalökonomie
Den Eröffnungsvortrag des LvM-Forum an der Universität Bayreuth eröffnete Thomas Rudolf vom Lehrstuhl Prof. Oberenders mit einem Überblick über die Geschichte, die Strömungen, die Entwicklungen und die Vertreter der Österreichischen Schule der Nationalökonomie.
Vor allem die zunehmende Ignoranz und das Main-Stream-Denken in der traditionellen Universitären Hochschullehre veranlasste die Initiatoren Thomas Rudolf und Markus Schiml das Forum ins Leben zu rufen. Vor allem der Ordnungspolitik wolle man sich vor dem Hintergrund der Gedanken um Mises, Hyek, Rothbart und Co. bei aktuellen gesellschafts- und wirtschaftspolitischen Problemfelder widmen.
Rudolf überzeugte mit der detaillierten Darstellungen der Strömungen, hatte er doch bei seinem Forschungsaufenthalt in Auburn (USA) am Mises-Institut mit vielen namhaften Vertretern bereits persönliche Kontakte gepflegt.
Für die Studenten und Interessierten Zuhörer ergaben sich mitunter neue Perspektiven mit dem Umgang aktueller wirtschaftspolitischer Problemfelder. So folgte im Anschluss noch eine längere Diskussion zwischen Neu-Österreichern, Skeptikern und "Alt-Libertären". Aber die Diskussion ist soll einer der Hauptbestandteil des LvM-Forums sein. Denn unkritisch übernommene Lehrmeinungen sind der falsche Weg.